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Die Hausorgel 36 / 2025 erschienen

Die Ausgabe 36 unseres Jahresheftes "Die Hausorgel" ist im Februar 2026 veröffentlicht worden. Den Titel ziert die 1980 von Alfred Wild erbaute Hausorgel von Klaus Biller. Die Redaktion lag in den Händen von Magister Abraham Karl Selig. Die Gestaltung des Satzes hatte Dr. Markus Frank Hollingshaus, der auch das Vorwort schrieb. Unserem Orgelfreund und Nestor Werner Götz, der über 10 Jahre “Die Hausorgel” redigierte, hat Dr. Hajo Stenger zum 80. Geburtstag einen Artikel gewidmet. 

"Die Hausorgel" beinhaltet auf 59 Seiten mehrere interessante Orgelporträts ganz unterschiedlicher Hausorgeln. Abraham Karl Selig hat sich auf Spurensuche begeben und die ehemalige Orgel der Wiener “Rauchfangkehrerkirche” als Hausorgel in Vorarlberg wiederentdeckt. Jutta und Wolfgang Spitz beschreiben ihr Positiv für kleine Räume. Peter Hanstein stellt seine Hausorgel vor, die vor 40 Jahren in Frankreich von Jean-Francois Dupont gebaut worden ist. Leo Filser beschreibt ausgehend von einer Publikation der GDO seine Reise zu den Resten eines “Altösterreichischen Hornwerks” im Stift Rein. 

Aus der Praxis stammt ein Bericht, in dem Wolfgang Spitz die Möglichkeiten einer Subbasspfeife C mit einer Länge unter 2,50 m auslotet. Dr. Jakub Sawicki und Prof. Dr. Burkhard Hillebrands setzen sich in unterschiedlichen Artikeln mit dem Phänomen der Synchronisation von Orgelpfeifen auseinander. Letzterer beschreibt auch den Bau einer Truhenorgel mit zwei Registern, der parallel zum Bau einer Truhenorgel mit einem Register von Leo Filser verlief. 

Die Tagungsberichte der Frühjahrstagung in Freising von Prof. Dr. Bodo Schertel und der Jahrestagung im September 2025 im Orgelmuseum in Ostheim von Thomas Wagner, die wiederholte Veröffentlichung von Variationen über “Glück auf, ihr Bergleut” unseres verstorbenen Orgelfreundes Friedhelm Deis, ein Angebote einer nicht fertiggestellten, professionell gebauten Hausorgel sowie eines Portativs aus einem Nachlass und Interna runden das vielseitige Heft ab.